24/05/2018 - 18h00
Französische Botschaft - Wilhelmsstr. 69 - 10117 - Berlin
Tarifs
Gratuit
Diplômés non membres
Gratuit
Extérieurs

In beiden Landesteilen Frankreichs hatte es während der deutschen Besatzung zwischen 1940 und 1944 Verfolgung, Kollaboration und Widerstand gegeben. Insbesondere die Erinnerung an den Kampf der »Résistance« als Ausdruck französischer Vaterlandsliebe und das Leid der »Deportation« boten nach dem Krieg die Möglichkeit, Gegensätze zwischen den unterschiedlichen politischen Lagern zu überbrücken. Erst am 16. Juli 1995 erkannte mit Jacques Chirac ein Staatspräsident die aktive Beteiligung seines Landes an der Deportation und Vernichtung der französischen Juden an. Er sprach von »gemeinsamer« und »unauslöschlicher Schuld«. Seitdem entstanden zahlreiche Museen und Gedenkstätten, die eine kritische Aufarbeitung der »Occupation« verfolgen.

Die Podiumsdiskussion findet auf Deutsch statt.

Bitte melden Sie sich bis spätestens 22. Mai 2018 an: staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de. Die Platzzahl ist begrenzt. Bitte planen Sie die Sicherkontrollen ein und bringen Sie ein Personaldokument mit.

 

Foto: Mémorial du Camp de Rivesaltes © Frédéric Hédelin / Région Languedoc-Roussillon



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